
Foto aus der Gründungszeit
Mit der Zusammenlegung von Diensdorf und Radlow wurden auch die Wehren zusammengeführt. Dies war
nicht unproblematisch und führte 1973/74 zum
fast vollständigen Erliegen der Arbeit.
Ende 1974 ergriff Wilhelm Simon die Eigeninitiative
und warb viele neue Kameraden. Somit machte
er seinen Beruf zum Hobby. Ab 1976 wurde Klaus
Czaska Wehrleiter. Die Kameradenzahl stieg 1978
auf stolze 42 Männer an.
1983 feierte man das 50jährige Bestehen im FDGB-Heim „Franz
Kirsch“.
Die Wendejahre 1990 bis 1996 gingen an der Wehr nicht spurlos vorüber.
1991 konnte vom Stahl- und Walzwerk Brandenburg sehr billig
ein “LO“ Robur übernommen werden. 1996 übernahm Burkhard Lehmann
die Wehrleitung und brachte die Jungs wieder in Schwung. Ein
Schulungsraum wurde in den Nebengebäuden der Bergstraße 1 ausgebaut.
Nun waren endlich Schulungen, aber auch Feiern in den eigenen
vier Wänden möglich. Am 5.12.1998 wurde er eingeweiht. 1998 feierte
man den 65. Geburtstag der Wehr mit einem Ausflug nach Vrlabi in
Tschechien (Schneekoppe).

50 Jahre Feuerwehr
Die Feier im FDGB - Heim
Seit 1996 war die Wehr sehr aktiv und hat an vielen Ausscheiden und
Wettkämpfen teilgenommen. Es gelang, ein aktives Vereinsleben zu
gestalten. Das Strandfest, Osterfeuer oder der Flammende Scharmützelsee
wurde von den Kameraden und Kameradinnen seit 2000 organisiert.
Traditionell wird jedes Jahr am Ostersonnabend
das Osterfeuer am Strand von
Diensdorf entzündet. 2006 fiel es am Vorabend
einem dummen Jungenstreich fast
zum Opfer. Doch auch hier konnten die
Kameraden schnell löschen.
Am 10.Juli 2000 wurde die Jugendfeuerwehr in Diensdorf-Radlow ins
Leben gerufen. 10 Mitglieder zählte diese bei der Gründung. Auch die
Jugendlichen nahmen an Wettkämpfen teil. Besonderer Höhepunkt
war immer das mehrtägige Jugendlager des Amtes Scharmützelsee.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung waren 31 aktive Kameraden in der
Wehr organisiert, 9 Kameraden gehörten der Ehrenabteilung an.
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| Nebelpokal 2006 |